Village hall Shelfordhistory Heweneural 1 % Lokalansthetikum zur Neuraltherapie, 100 St. Ampullen. bersicht Details Inhalt Heweneural 1 % : ein Lokalansthetikum zur Neuraltherapie. Die Lsung enthlt 20 mg Lidocainhydrochlorid 1 H2O (entsprechend 16,2 mg Lidocain) auf 2 ml Flssigkeit. Ziel der Neuraltherapie ist es, ber das vegetative Nervensystem im betroffenen Segment eine Wirkung zu erzielen. Dabei wird Hewedolor Procain 2% in die Haut oder in die Strfelder verabreicht und erreicht ber den Nerv das entsprechende Organ. Die Dosierung wird in Rcksprache mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker festgelegt. Apothekenpflichtiges Arzneimittel (PZN 03173066). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Hevert Arzneimittel Naturheilkunde aus der Apotheke PZN: 03173066 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. PZN: 3173066 Wichtige Hinweise (Pflichtangaben): Heweneural 1%, Injektionslsung. Wirkstoff: Lidocainhydrochlorid 1 H20 20 mg. Anwendungsgebiete: Zur Anwendung im Rahmen neuraltherapeutischer Anwendungsprinzipien. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre rztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FR DEN ANWENDER Heweneural 1%, Injektionslsung Wirkstoff: Lidocainhydrochlorid 1 H20 20 mg Lokalansthetikum zur Neuraltherapie, Arzneimittel zur rtlichen Betubung (Lokalansthetikum vom Sureamid Typ) Anwendungsgebiete: Zur Anwendung im Rahmen neuraltherapeutischer Anwendungsprinzipien. Gegenanzeigen: Wann drfen Sie Heweneural 1% nicht anwenden? Heweneural 1% darf nicht angewendet werden: bei bekannter berempfindlichkeit gegen Lokalansthetika vom Sureamid Typ. bei schweren Strungen des Herz Reizleitungssystems. bei akutem Versagen der Herzleistung. bei Schock. Vorsichtsmanahmen fr die Anwendung: Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Heweneural 1% ist erforderlich falls Sie an einer: Nieren oder Lebererkrankung,Myasthenia gravis leiden oderdie Injektion in ein entzndetes Gebiet vorgenommen werden soll. Der anwendende Arzt wird vor der Anwendung von Heweneural 1%: grundstzlich auf eine gute Auffllung des Kreislaufes achten. eine sorgfltige Kreislaufberwachung vornehmen und alle Manahmen zur Beatmung, Therapie von Krampfanfllen und zur Wiederbelebung zur Verfgung haben. Ferner wird der anwendende Arzt folgende Hinweise beachten: Ist eine Allergie gegen Lidocainhydrochlorid 1 H2O bekannt, so muss mit einer Kreuzallergie gegen andere Sureamid Lokalansthetika gerechnet werden. Bei Anwendung im Hals Kopf Bereich besteht ein hherer Gefhrdungsgrad, weil das Risiko fr zentralnervse Vergiftungserscheinungen erhht ist. Zur Vermeidung von Nebenwirkungen sollten folgende Punkte beachtet werden: Bei Risikopatienten und bei Verwendung hherer Dosierungen (mehr als 25% der maximalen Einzeldosis bei einzeitiger Gabe) intravensen Zugang fr Infusion anlegen (Volumensubstitution). Dosierung so niedrig wie mglich whlen. In der Regel keinen gefverengenden Zusatz verwenden. Korrekte Lagerung des Patienten beachten. Vor Injektion sorgfltig in zwei Ebenen aspirieren (Drehung der Kanle). Vorsicht bei Injektionen in infizierte Bereiche (aufgrund verstrkter Aufnahme bei herabgesetzter Wirksamkeit). Injektion langsam vornehmen. Blutdruck, Puls und Pupillenweite kontrollieren. allgemeine und spezielle Gegenanzeigen sowie Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln beachten. Es ist zu beachten, dass unter Behandlung mit Blutgerinnungshemmern (Antikoagulanzien, wie zum Beispiel Heparin), nichtsteroidalen Antirheumatika oder Plasmaersatzmitteln nicht nur eine versehentliche Gefverletzung im Rahmen der Schmerzbehandlung zu ernsthaften Blutungen fhren kann, sondern dass allgemein mit einer erhhten Blutungsneigung gerechnet werden muss. Entsprechende Laboruntersuchungen sind vor der Anwendung von Heweneural 1% durchzufhren. Gegebenenfalls ist die Antikoagulantientherapie zeitig genug abzusetzen. Eine Anwendung bei gleichzeitiger Vorsorgetherapie zur Vermeidung von Thrombosen (Thromboseprophylaxe) mit niedermolekularem Heparin sollte nur unter besonderer Vorsicht durchgefhrt werden. Kinder und ltere Menschen: Fr Kinder und ltere Menschen sind Dosierungen individuell unter Bercksichtigung von Alter und Gewicht zu berechnen. Schwangerschaft und Stillzeit: Lidocain soll in der Schwangerschaft nur bei strenger Indikationsstellung angewendet werden. Eine Gefhrdung des Suglings bei Anwendung von Lidocain in der Stillzeit erscheint unwahrscheinlich. Verkehrstchtigkeit und das Bedienen von Maschinen: Lassen Sie von Ihrem Arzt im Einzelfall entscheiden, ob Sie aktiv am Straenverkehr teilnehmen drfen, Maschinen bedienen oder Arbeiten ohne sicheren Halt durchfhren knnen. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln: Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen anwenden bzw. vor kurzem eingenommen angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Die gleichzeitige Gabe gefverengender Arzneimittel fhrt zu einer lngeren Wirkdauer von Heweneural 1%. Bei gleichzeitiger Gabe von Heweneural 1% und Secale Alkaloiden (wie zum Beispiel Ergotamin) oder Epinephrin kann ein ausgeprgter Blutdruckabfall auftreten. Vorsicht ist geboten bei Einsatz von Beruhigungsmitteln, die ebenfalls die Funktion des Zentralnervensystems (ZNS) beeinflussen und die schdigende Wirkung von Lokalansthetika verndern knnen. Es besteht ein Wechselspiel zwischen Lokalansthetika einerseits und Beruhigungsmitteln andererseits. Die letztgenannte Medikamentengruppe hebt die Krampfschwelle des ZNS an. Bei gleichzeitiger Anwendung von Aprindin und Heweneural 1% ist eine Verstrkung der Nebenwirkungen mglich. Aprindin hat aufgrund der chemischen Strukturhnlichkeit mit Lokalansthetika hnliche Nebenwirkungen. Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Therapie mit bestimmten Herzmedikamenten (Propranolol, Diltiazem und Verapamil). Durch eine Abnahme der Lidocainhydrochlorid 1 H2O Ausscheidung kommt es zu einer deutlichen Verlngerung der Ausscheidungszeit mit der Gefahr der Anhufung von Lidocain. Kombinationen verschiedener Lokalansthetika rufen additive Wirkungen an Herz Kreis lauf System und ZNS hervor. Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Gabe des H2 Blockers Cimetidin. Durch eine Abnahme der Leberdurchblutung und Hemmung des Abbaus knnen bereits nach Interkostalblockade schdigende Lidocain Blutkonzentrationen auftreten. Die Wirkung nicht depolarisierender Muskelrelaxanzien (bestimmte Arzneimittel zur Muskelerschlaffung) wird durch Heweneural 1% verlngert. Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung: Heweneural 1% wird im Allgemeinen durch einen Arzt angewendet. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich ber die Anwendung nicht ganz im Klaren sind. Grundstzlich gilt, dass nur die kleinste Dosis verabreicht werden darf, mit der die gewnschte Wirkung erreicht wird. Die Dosierung ist entsprechend den Besonderheiten des Einzelfalles individuell vorzunehmen. Falls vom Arzt nicht anders angewendet, ist die bliche Dosis fr Jugendliche ber 15 Jahren und Erwachsene mit einer durchschnittlichen Krpergre: Hautquaddeln pro Quaddel bis zu 20 mg Lidocainhydrochlorid 1 H2O (entspricht bis zu 2 ml Heweneural 1%). Bei Applikation in Gewebe, aus denen eine schnelle Aufnahme von Substanzen erfolgt, sollte eine Einzeldosierung von 300 mg Lidocainhydrochlorid 1 H2O ohne gefverengenden Zusatz oder 500 mg Lidocainhydrochlorid 1 H2O mit gefverengendem Zusatz nicht berschritten werden. Bei Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand bzw. vernderter Plasmaeiweibindung (zum Beispiel schweren Nieren , Leber oder Tumorerkrankungen, Schwangerschaft) mssen grundstzlich kleinere Dosen angewendet werden. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz wird eine verkrzte Wirkzeit der Lokalansthetika beobachtet. Dies wird auf einen beschleunigten Transport des Lokalansthetikums in die Blutbahn, durch Blutbersuerung und gesteigertes Herz Zeit Volumen zurckgefhrt. Bei Lebererkrankungen ist die Toleranz gegen Sureamid Lokalansthetika herabgesetzt. Verantwortlich hierfr wird eine verminderte Stoffwechselleistung der Leber gemacht sowie eine verringerte Proteinsynthese mit einer daraus resultierenden niedrigeren Plasmaproteinbindung von Lokalansthetika. In diesen Fllen wird ebenfalls eine erniedrigte Dosis empfohlen. Bei Patienten mit zerebralem Anfallsleiden muss verstrkt auf die Manifestation zentralnervser Symptome geachtet werden. Auch bei nicht hohen Lidocainhydrochlorid 1 H2O Dosen muss mit einer gesteigerten Krampfbereitschaft gerechnet werden. Beim Melkersson Rosenthal Syndrom knnen allergische und toxische Reaktionen des Nervensystems auf Lokalansthetika vermehrt auftreten. Bei Patienten mit Zeichen einer Herzinsuffizienz oder klinisch relevanten Strungen der Erregungsbildung und ausbreitung im Herzen ist die Dosis zu reduzieren und eine stete Kontrolle der Funktionsparameter erforderlich, auch nach Wirkungsende des Lokalansthetikums. Nichtsdestoweniger kann die lokale oder regionale Nervenblockade das ansthesiologische Verfahren der Wahl sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Heweneural 1% zu stark oder zu schwach ist. Kinder und ltere Menschen: Fr Kinder und ltere Menschen sind Dosierungen individuell unter Bercksichtigung von Alter und Gewicht zu berechnen. Art der Anwendung: Heweneural 1% wird in die Haut (intrakutan) eingespritzt. Grundstzlich gilt, dass bei kontinuierlicher Anwendung nur niedrig konzentrierte Lsungen von Lidocainhydrochlorid 1 H2O appliziert werden. Die Injektionslsung ist nur zur einmaligen Entnahme vorgesehen. Die Anwendung muss unmittelbar nach ffnung des Behltnisses erfolgen. Nicht verbrauchte Reste sind zu verwerfen. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. berdosierung und andere Anwendungsfehler Anwendung einer zu groen Menge: Symptome einer berdosierung: Heweneural 1% wirkt in niedrigen schdigenden Dosierungen als Stimulans am zentralen Nervensystem, in hohen schdigenden Dosisbereichen gegenstzlich. Die Lidocainhydrochlorid Vergiftung verluft in 2 Phasen: Sie werden unruhig, klagen ber Schwindel, akustische und visuelle Strungen sowie Kribbeln, vor allem an Zunge und Lippenbereich. Die Sprache ist verwaschen, Schttelfrost und Muskelzuckungen sind Vorboten eines drohenden, den ganzen Krper betreffenden Krampfanfalls. Bei fortschreitender Vergiftung des zentralen Nervensystems kommt es zu einer zunehmenden Funktionsstrung des Hirnstammes mit den Symptomen Atemeinschrnkung und Koma bis hin zum Tod. Notfallmanahmen und Gegenmittel werden durch den behandelnden Arzt entsprechend der Krankheitszeichen sofort eingeleitet werden. Nebenwirkungen: Wie alle Arzneimittel kann Heweneural 1% Nebenwirkungen haben. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Hufigkeitsangaben zu Grunde gelegt: Sehr hufig: mehr als 1 Behandelter von 10Hufig: 1 bis 10 Behandelte von 100Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1 000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000Nicht bekannt: Hufigkeit auf Grundlage der verfgbaren Daten nicht abschtzbar. Die mglichen Nebenwirkungen nach Anwendung von Heweneural 1% entsprechen weitgehend denen anderer Lokalansthetika vom Sureamid Typ. Unerwnschte Wirkungen fr den gesamten Krper knnen bei hheren Blutspiegeln auftreten (ber 5 bis 10 g Lidocain pro ml) und betreffen das Zentralnerven und das Herzkreislaufsystem. Bei Blutspiegeln, wie sie bei regelrechter Anwendung im Allgemeinen erreicht werden, wird der Blutdruck in der Regel nur gering von Heweneural 1% beeinflusst. Ein Blutdruckabfall kann ein erstes Zeichen fr eine relative berdosierung im Sinne einer herzschdigenden Wirkung sein. Die Auslsung eines schweren Fieberanfalls (maligne Hyperthermie) ist, wie bei anderen Lokalansthetika, auch fr Lidocainhydrochlorid 1 H2O nicht auszuschlieen. Im Allgemeinen wird jedoch der Einsatz von Lidocainhydrochlorid 1 H2O bei Patienten mit einer solchen Erkrankung in der Vorgeschichte fr sicher gehalten, auch wenn ber das Auftreten einer malignen Hyperthermie bei einem Patienten, der Lidocainhydrochlorid 1 H2O zur Epiduralansthesie erhalten hatte, berichtet wurde. Allergische Reaktionen auf Heweneural 1% in Form von Juckreiz, Schwellung des Gewebes durch Wassereinlagerung, Verkrampfungen der Atemwege oder eines Atemnotsyndroms sowie Kreislaufreaktionen werden gelegentlich beschrieben. Meldung von Nebenwirkungen: Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie knnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut fr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt Georg Kiesinger Allee 3, D 53175 Bonn, Website: www. bfarm. de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, knnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfgung gestellt werden. Hinweise zu Haltbarkeit und Aufbewahrung: Das Arzneimittel soll nach Ablauf des auf dem Behltnis und Umkarton angegebenen Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden. Nicht ber 25C lagern! Vor Licht schtzen! Ampullen im Umkarton aufbewahren! Arzneimittel stets vor Kindern geschtzt aufbewahren! Zusammensetzung: 1 Ampulle zu 2 ml enthlt den Wirkstoff: Lidocainhydrochlorid 1 H2O 20 mg, entsprechend 16,2 mg Lidocain. Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Natriumhydroxidlsung 25%, Wasser fr Injektionszwecke. Darreichungsform und Packungsgren: 10 und 100 Ampullen zu 2 ml Injektionslsung. Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller: Hevert Arzneimittel GmbH & Co. KG In der Weiherwiese 1 D 55569 Nussbaum www. hevert. de Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt berarbeitet im September 2017. Quelle: Angaben der Packungsbeilage Stand: 08 2021 Packungsgre: 100X2 ml Darreichungsform: Ampullen Inhaltsstoffe: Lidocain hydrochlorid, Wasser, Natriumhydroxid, Natriumchlorid